Biennale für
neue Musik
und Architektur
09.–19.09.2021

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Das grosse Rauschen

Eine Geräusch-Sammlung, präsentiert in Klanginstallationen und Performances

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Das grosse Rauschen

Eine Geräusch-Sammlung, präsentiert in Klanginstallationen und Performances

Elisabeth Flunger Konzept, Musik, Schlagwerk | Markus Oppenländer Technik | Katharina Bihler Stimme | Cordula Bösze Flöte | Ute Völker Akkordeon | Stefan Scheib Kontrabass | Klangspenden von Cordula Bösze, Wilfried Boubela, Pierre de Meuron, David Ender, Elisabeth Flunger, Christoph Herndler, Thomas Lehn, Andrea Nagl, Pia Palme, Michel Roth, Bedřich Smetana, Gabriele Teufner, Ute Völker, Marlene Wagner, Hui Ye Studierende der Hochschule für Musik FHNW, Klassik / Improvisation: Ludovica Bizzarri Perkussion, Eva-Maria Karbacher Saxophon, Paula Sanchez Violoncello, Stimme, Mikael Szafirowski E-Gitarre | FIM Basel: Eric Ruffing Synthesizer, Live-Elektronik, Kame Trompete, Elektronik, Andrea Maria Maeder Tanz, Performance, Felix Probst Bassklarinette, Nadine Seeger Performance, Bea Steiger, Jörg Benzing Querflöten

Die Musik geht vom Rauschen aus, wird daraus geboren wie Aphrodite aus den Wogen, und so erhoben, müht sie sich zum Sinnhaften, ohne wirklich dahin zu gelangen. Sie entsteht aus dem Rauschen, als wäre es ihr Grundstoff; sie drängt zum Sinn, wie nach einer perfekten Form. (Michel Serres) 

Das Rauschen ist immer und überall, meist unbemerkt. Oben im Unternehmen Mitte blenden wir das Brausen und Stimmengewirr aus, im Tresorraum die Lüftung und die Wasserleitungen. Nahezu immer überhören wir Grundgeräusche in Gebäuden, im öffentlichen Raum, in unseren Körpern. Elisabeth Flunger geht den seltsamen Filtern in unseren Ohren auf den Grund: MusikerInnen, ArchitektInnen u.a. teilen ihren höchstpersönlichen Tinnitus, Alltagsklänge werden inszeniert und in Klanglandschaften, Miniatur-Klangszenen und akustische Porträts verwandelt.

Produktion ZeitRäume Basel mit freundlicher Unterstützung der Irma Merk Stiftung in Koproduktion mit Hochschule für Musik FHNW und FIM Basel

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ROHRWERK. FABRIQUE SONORE

KLANGTURM IM KUNSTMUSEUM

ROHRWERK. FABRIQUE SONORE

KLANGTURM IM KUNSTMUSEUM

2019

Beat Gysin Idee und Koordination | Made in / François Charbonnet, Patrick Heiz Architektur Peter Affentranger Bühnenbau | Nicolas Buzzi, Emilio Guim, Beat Gysin, Marianthi Papalexandri-Alexandri, Germán Toro Pérez, Denis Schuler Komposition | Bernhard Günther Dramaturgie | Shuyue Zhao Klarinette | Stephen Menotti Posaune | Jeanne Larrouturou, Anne Briset Perkussion | Nicolas Buzzi Audio-Elektronik | Zara Serpi Produktionsleitung | Cécile Meier Produktionsassistenz | Dank an Josef Helfenstein Direktor, Daniel Kurjakovic Kurator Programme, das Team des Kunstmuseum Basel und das Bistro Kunstmuseum

Ein visionäres junges Architektenteam aus Genf stellt einen 45 Meter hohen temporären Turm mitten ins Kunstmuseum. Für die Bespielung dieses riesigen Rohrsystems als raumgreifendes Musikinstrument sorgt ein internationales Team aus elf MusikerInnen und KomponistInnen. Die dritte Folge des Langzeitprojekts Leichtbauten (nach Chronos 2015 und Gitter 2017) bringt ArchitektInnen, KomponistInnen, MusikerInnen und Publikum zusammen in einem Raum, der ebenso im Team entwickelt wird wie die dafür geschaffene Musik. Eine Art begehbarer Orgel mit verzweigten Rohren, Pfeifen, Membranen und Lautsprechern schafft den Rahmen für ein ganz besonderes Hörerlebnis. Das später an mehreren Orten in der Schweiz gastierende spektakuläre Projekt erlebt seine Uraufführung in Basel.​

 

Denis Schuler: Framing für zwei Schlaginstrumente und zwei Blasinstrumente ad-lib (2019 UA) – 6‘
Marianthi Papalexandri-Alexandri: untitled VII für eine kinetische Klangskulptur, entworfen von Marianthi Papalexandri-Alexandri und Pe Lang (2019 UA) – 15‘
Germán Toro Pérez / Nicolas Buzzi: Lot für Klarinette, Posaune und Feedbackrohre (2018–2019 UA) – 15‘
Nicolas Buzzi / Germán Toro Pérez: Umlaute Performance & Klanginstallation (2018–2019 UA)
Emilio Guim: Hangman’s Chorale für Perkussion, Klarinette, Posaune and Live-Elektronik (2019 UA) – 12‘
Beat Gysin: Rohre – ephemer für Klarinette und Rohrinstrumente / Posaune und Rohrinstrumente / 2x Perkussion und Rohrinstrumente (2019 UA) – 14‘

Produktion studio-klangraum mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung (Finanzierung der Kompositionsaufträge an Marianthi Papalexandri-Alexandri und Germán Toro Pérez), Pro Helvetia (Produktion und Tournee), Fondation SUISA (Tournee) und zahlreicher weiterer Stiftungen, Sponsoren und Partner (s. Programmheft Rohrwerk. Fabrique sonore)
In Koproduktion mit ZeitRäume Basel, Made in und ICST – Institute for Computer Music and Sound Technology / Zürcher Hochschule der Künste
In Kooperation mit Kunstmuseum Basel

 

ZeitRäume Pavillon 2019

Live-Auftriffe, Installationen, Hörproben aus dem Festivalprogramm, Vorträge, Gespräche und Mitmachaktionen

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Festivalpavillon 2019 © Johannes Joseph

ZeitRäume Pavillon 2019

Live-Auftriffe, Installationen, Hörproben aus dem Festivalprogramm, Vorträge, Gespräche und Mitmachaktionen

2019

Buol & Zünd Architektur | Zentrum für biologisches Bauen und Wohnen Realisation | Dorothea Lübbe Projektbetreuung | Studierende Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel, Kompositionsklasse Caspar Johannes Walter: Samuel Cook, Polina Korobkova, Daniel McAlvey, Jonas Marti, Anna Sowa, Parnaz Soltani, Dativo Tobarra, Verena Weinman

In prominenter Position ans Rheinufer bei der Mittleren Brücke setzt der Basler Architekt Marco Zünd für ZeitRäume Basel 2019 ein temporäres architektonisches Ausrufezeichen. Der aufklappbare Würfel dient zwei Wochen lang als Informationsstelle, Treffpunkt rund um diverse Festivalaktivitäten und Ort künstlerischer Interventionen. In Kooperation mit der SUISA zeigen wir, wie heute Musik entsteht – denn Komponist*innen in Aktion begegnet ihr rund um den Festivalwürfel immer wieder.

Produktion ZeitRäume Basel mit freundlicher Unterstützung der SUISA und der Basler Kantonalbank in Koproduktion mit Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel

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Festivalpavillon 2019 © Johannes Joseph