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Ivan Wyschnegradsky: La Coupole
Klang Farben Raum

 

So 22. September 20:00 & 22:00 | Markthalle Basel 

Ivan Wyschnegradsky: La Coupole  
Klang Farben Raum 

Die 1929 erbaute Markthalle Basel, mit einem Durchmesser von 60 Metern, einer Höhe von 28 Metern und einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern einer der grössten Kuppelbauten der Welt, ist die nahezu ideale Projektionsfläche für ein wahrhaft utopisches Projekt: In den 1940er Jahren entwickelte der Komponist Ivan Wyschnegradsky in Paris Entwürfe für ein Lichtkuppel-Projekt: Die mit seinem mikrotonalen musikalischen Tonsystem verbundenen Farbstudien hat er als zweidimensionale Kuppelprojektionen zu Papier gebracht, die sich im Besitz der Paul Sacher Stiftung befinden und noch nie realisiert wurden. Sechs PianistInnen spielen u. a. Wyschnegradskys Komposition Arc-en-ciel für sechs in 1⁄4-, 1⁄6- und 1⁄12-Ton-Abständen gestimmte Klaviere. Dazu werden Wyschnegradskys bewegliche Farbmuster erstmals in enger Abstimmung mit der Musik auf der Kuppelinnenfläche sichtbar gemacht. Die Visualisierungen basieren auf Manuskripten aus dem Konvolut Projet de la mosaïque lumineuse de la coupole du temple, Sammlung Ivan Wyschnegradsky, Paul Sacher Stiftung, Basel.

Eintritt frei / Kollekte 

klavierduo huber / thomet, Tamriko Kordzaia, Kirill Zvegintsov, Stefan Wirth, Alice Burla/Studierende der Musik-Akademie Basel (Klaviere) | Caroline Ehret (Ondes Martenot) | Jean-Jacques Knutti (Bariton) | Robert Koller (Bassbariton) | Urs Bachmann (Klavierbetreuung) | Karl Kliem (Visuelle Umsetzung) | Sebastian Morsch, Tobias Friederich (Videotechnik) | Hilmar Dagobert Koitka (Idee, Konzept) 

20:00 & 22:00 
Ivan Wyschnegradsky: Projet de la mosaïque lumineuse de la coupole du temple (UA)
Ivan Wyschnegradsky: Arc-en-ciel I op. 37 (1956)
Ivan Wyschnegradsky: Arc-en-ciel II  op. 52a für 6 Klaviere  (ca. 1957, Fragment), gestimmt 1° normal | 2° 1/12-Ton höher | 3° 1/6-Ton höher | 4° ¼-Ton tiefer | 5° 1/6-Ton tiefer | 6° 1/12-Ton tiefer 
Ivan Wyschnegradsky: Prélude et fugue op. 30 für 3 Klaviere im Sechstelton-Abstand (1945)
Ivan Wyschnegradsky: Dialogues op. 51 für 3 Klaviere im Sechstelton-Abstand (1973/74) 
Ivan Wyschnegradsky: L’affirmation du paradox éthique für Ondes Martenot, 2 Männerstimmen und 6 Klaviere gestimmt im Sechstelton- und Zwölftelton-Abstand (UA)

21:00 
Edu Haubensak: Sequoia für sechs Klaviere im Zwölftelton-Abstand (2019 UA) – Kompositionsauftrag ZeitRäume Basel 


Im Rahmen von L’Esprit de l’Utopie / Verein ZwischenZeit | Produktion Verein ZwischenZeit mit freundlicher Unterstützung von Sulger-Stiftung, Swisslos-Fonds Basel-Stadt, Christoph Merian Stiftung, Fondation Nestlé pour l'Art, Ernst Göhner Stiftung sowie privaten Gönnerinnen und Gönnern | In Koproduktion mit ZeitRäume Basel mit freundlicher Unterstützung des Fonds Impuls neue Musik | In Kooperation mit Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel 
Der Kompositionsauftrag an Edu Haubensak wird unterstützt von der Fondation Nicati-de Luze. 


 

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