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Vakuum Lieder – Eunoia Quintett
Geben Sie Zeit Räume in der Kirchplatz Residence Muttenz

So 19. Mai 2019, 18:00
Oppenheim Architecture, Kirchplatz Residence / Büro, Kirchplatz 18, 4053 Muttenz

Anmeldung erbeten unter info[at]zeitraeumebasel.com

Im Hauskonzert – oder präziser Bürokonzert – bei Oppenheim Architecture spielt das Eunoia Quintett (für dieses Mal in Vierer-Besetzung) mit den Räumlichkeiten und ihrem Zweck. Die „typischen Handbewegungen“ in Architektur- oder Vermessungsbüros spielen in den Stücken von Carola Bauckholt und Simon Steen-Andersen eine Rolle, mal ganz nah am Tisch, mal weiter entfernt auf der Treppe. Darauf folgt ein unkonventioneller Liederabend, fein vermischt mit Kammermusik-Stücken, in denen alltägliche Bürogegenstände einer musikalischen Untersuchung unterzogen werden und der akustische Raum mit einem Sinuston-Generator vermessen wird.

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss gibt es bei einem Apéro Gelegenheit zur persönlichen Begegnung mit den Musikerinnen und Musikern sowie dem Team des Festivals.

 

Programm

Carola Bauckholt: Geräusche (1992)
Simon Steen-Andersen: Study for String Instrument #1 (2007)
Carola Bauckholt: Hirn und Ei (2010)
Caspar Johannes Walter: Studie über Obertonspiegelung (2002)
Erik Oña: Fünf Lieder nach Texten von Emily Dickinson und Victor Hugo (1996)
Carola Bauckholt: Vakuum Lieder (2017)
Carola Bauckholt: Schraubdichtung (1990)

 

Besetzung

Eunoia Quintett: Johanna Greulich (Sopran), Ellen Fallowfield (Violoncello), Stephen Menotti (Posaune), Louisa Marxen (Schlagzeug)
 

Eunoia Quintett

EUNOIA («beautiful thinking») ist das kürzeste Wort, das alle fünf Vokale erklingen lässt. Diese komprimierte Schönheit findet sich auch in der Besetzung des 2011 gegründeten Eunoia Quintetts wieder. Mit Sopran, Posaune, Cello, Schlagzeug und Klavier vereint es alle Instrumentengruppen und deckt ein breites Spektrum an Klangfarben ab. Mit Auftritten im Gare du Nord Basel, der Philharmonie Luxembourg, dem BKA Theater Berlin, bei der Rheinsberger Pfingstwerkstatt Neue Musik, im Stanislavsky Electrotheatre Moskau, sowie in Frankfurt, Zürich, Genf, London, Edinburgh und Manchester haben sich die Gewinner des Concours Nicati 2015, dem renommiertesten Wettbewerb für Zeitgenössische Musik in der Schweiz, bereits auch international einen Namen gemacht.