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VEXATIONS
MUSIQUE D´AMEUBLEMENT IM MÖBELGESCHÄFT

WOHNBEDARF AG BASEL / OBERGESCHOSS
Aeschenvorstadt 48, 4010 Basel

9. SEPTEMBER 2017, 11:00–17:00 Uhr
Eintritt frei
Für Familien geeignet

Studierende und Alumni der Schola Cantorum Basiliensis
Christoph Prendl (11:00 – 13:00 Uhr),
Martyna Kazmierczak (13:00 – 15:00 Uhr)
Christoph Anzböck (15:00 – 15:00 Uhr)
Clavemusicum Omnitonum
Johannes Keller Entwicklung der Instrumentalstimmung

Erik Satie (1866 – 1925): Vexations für Klavier (1892 / 1895)

Foto: Anna Katharina Scheidegger

 

Ein nur 18 Noten langes Thema bildet den Baustein von Erik Saties Vexations. Diese vermutlich 1893 entstandenen Quälereien für ein Tasteninstrument haben Musikgeschichte geschrieben - denn Saties Idee, das Stück 840 mal hintereinander zu spielen, lässt aus dem winzigen Stück allmählich ein riesiges Bauwerk entstehen. Johannes Keller von der Schola Cantorum Basiliensis ist der rätselhaften Gestalt von Saties Miniatur auf den Grund gegangen und hat für dieses Stück eine eigene Instrumentalstimmung entwickelt, dank derer Saties nach «Unbeweglichkeit» verlangende «Möbelmusik» ihre nahezu hypnotischen Qualitäten noch stärker zum Tragen bringt. Zu hören ist das 31-tönige Clavemusicum omnitonum, gebaut nach Plänen der italienischen Musiktheoretiker und Komponisten Nicola Vicentino und Gioseffo Zarlino aus dem 16. Jahrhundert, das auch von Georg Friedrich Haas bei der Festivaleröffnung am 17. September im Kunstmuseum Basel eingesetzt wird.

Produktion ZeitRäume Basel, Musik-Akademie Basel, Musikhochschulen FHNW / Schola Cantorum Basiliensis in Kooperation mit Wohnbedarf AG Basel