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ZEITRÄUME BASEL – BIENNALE FÜR NEUE MUSIK UND ARCHITEKTUR
Ein Festival macht Räume hörbar

Foto © Anna-Katharina Scheidegger

Basel hat einen internationalen Ruf als Architekturstadt und eine lange Tradition auf dem Feld der neuen Musik. ZeitRäume Basel führt beide Bereiche zusammen: Ein kompaktes und innovatives Festival präsentiert an verschiedensten Orten in Basel-Stadt, Basel-Landschaft und im Dreiländereck zahlreiche Akteure, Institutionen und KünstlerInnen aus der Region, der Schweiz sowie dem internationalen Raum.

Bemerkenswerte Kombinationen von Musik, Raum und Architektur, die künstlerische Qualität der musikalischen Ereignisse, ein Fokus auf Neuproduktionen sowie gleichzeitige Offenheit und Zugänglichkeit für ein breites Publikum sind Leitgedanken des Festivals.

«Musik / Räume mit starken Eigenschaften», die Hörbarmachung von bekannten, unbekannten und neuen Räumen sowie unkonventionelle veranstalterische Zugänge helfen, Offenheit und Begeisterung für die erstaunliche Vielfalt neuer Musik zu schaffen.
 

Rückblick auf die erste Ausgabe 2015

Ein Abschluss mit Neuem und Tradition
ZeitRäume Basel, das Schweizerische Tonkünstlerfest 2015, ging am Sonntagabend, den 13. September 2015, mit einem aussergewöhnlichen Konzert des Sinfonieorchesters Basel zu Ende. Beim „Extrakonzert Pierre Boulez“ leitete Chefdirigent Dennis Russell Davies zwei Werke des vor 90 Jahren geborenen Avantgarde-Pioniers, die Voci von Luciano Berio mit Kim Kashkashian an der Bratsche und die Uraufführung von Edu Haubensaks OTHER TONES für fünf im Raum verteilte, unterschiedlich gestimmte Orchestergruppen. Kurz zuvor hatten das Quatuor Diotima und der Akkordeonist Pascal Contet in der Aula des Naturhistorischen Museums gleich drei Werke uraufgeführt: Ein Solo von Pascal Contet, ein Quintett des in den USA lebenden Franck Bedrossian sowie das neue Streichquartett des in Genf lebenden Komponisten Arturo Corrales.

Diversität als Markenzeichen
Die Vielfalt in stilistischer Hinsicht wie auch in Hinblick auf Orte und Formate ergab sich nicht zuletzt aus dem Zusammenspiel der Musik mit der Architektur – von reinen „Hör-Bauwerken“ wie dem ZeitRäume Pavillon von HHF Architekten oder der im S AM installierten Weissen Flucht von Peter Ablinger und Graber & Steiger Architekten, über Licht-, Bühnen- und Klangereignisse im Rheindüker bei der Dreirosenbrücke (als ungewöhnlicher FHNW-Kooperation der Musikhochschule mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst) bis hin zu Auftragskompositionen, die auf die Architektur des Basler Münsters oder die besonderen Möglichkeiten der während des Festivals im Volkshaus installierten Drehbühne eingehen. Dazu kamen eine zweistündige „Landschaftsoper“ von Daniel Ott rund um Zoo und Margarethenhügel, Performances mit 370 Schülerinnen und Schülern der Primarschule Laufen u.v.a.

ZeitRäume in Zahlen
Nach einer Vorbereitungszeit von über drei Jahren vereinte die erste Ausgabe der Biennale für neue Musik und Architektur insgesamt über 1.200 Mitwirkende. Die Performances und Installationen mit eingerechnet, sind im Rahmen des viertägigen Festivals insgesamt 26 neue Werke in Basel uraufgeführt worden. Mit mehr als 6.500 Konzertbesuchern und weiteren rund 14.000 Zuschauern und –hörern bei den kostenlosen Performances und Installationen im öffentlichen Raum hatte das Festival auch hinsichtlich des Publikumsinteresses einen sehr erfolgreichen Start.

Next
Die zweite Ausgabe von ZeitRäume Basel findet statt vom 16.–24. September 2017. Neue Konzerte der Reihe Geben Sie Zeit Räume sind für die Zeit zwischen den Festivals bereits in Planung. Um rechtzeitig von ihnen zu erfahren, können Sie sich hier in unseren Newsletter eintragen.