Skip to content
Al gran sole carico d'amore
Luigi Nonos Revolutionsoper und Rahmenprogramm

 

Samstag 14.09.2019 15:00 & 16:00–18:00 | Theater Basel, Foyer Grosse Bühne 

Die Schönheit steht der Revolution nicht entgegen  

Am Tag der Schweizer Erstaufführung von Al gran sole carico d’amore laden das Festival ZeitRäume Basel, die Paul Sacher Stiftung und das Theater Basel ein zu einem Premierenauftakt im Foyer Grosse Bühne: Gäste aus Politik, Kunst und Wissenschaft setzen sich mit dem künstlerischen und politischen Schaffen von Luigi Nono auseinander und stellen sich der Frage nach der Sprengkraft seines Musiktheaters.  

Tickets: CHF 5 an der Theaterkasse 

Rahmenprogramm Al gran sole carico d’amore – Eine Zusammenarbeit von ZeitRäume Basel, Paul Sacher Stiftung und Theater Basel 


Samstag 14.09.2019 19:30 (Premiere) | Freitag 20.09.2019 19:30 | Theater Basel 

Al gran sole carico d’amore (Unter der grossen Sonne von Liebe beladen) 

Die monumentale Revolutionsoper des italienischen Avantgarde-Pioniers Luigi Nono Al gran sole carico d’amore (Unter der grossen Sonne von Liebe beladen) eröffnet spektakulär die Opernsaison 2019/20 des Theaters Basel. Das glühen­des Plädoyer für den Kampf gegen soziale und gesellschaftliche Ungerechtigkeit ist mit seinem gross dimensionierten Orchester­apparat, zwei Chören und elektronischer Sphärenmusik, die rundum im Zuschauerraum ertönt, ein überwältigenden Klangerlebnis. 

Tickets: VVK ab 15. August auf www.theater-basel.ch 

Jonathan Stockhammer (Musikalische Leitung) | Sebastian Baumgarten (Inszenierung) | Janina Audick (Bühne) | Christina Schmitt (Kostüme) | Chris Kondek (Video) | Roland Edrich (Licht) | Cornelius Bohn (Klangregie) | Michael Clark (Chorleitung) | mit Sara Hershkowitz, Cathrin Lange, Sarah Brady,  Kristina Stanek, Rainelle Krause, Noa Frenkel, Karl-Heinz Brandt, Andrew Murphy / José Coca Loza, Antoin Herrera | Chor des Theater Basel, Vokalensemble Al gran sole | Sinfonieorchester Basel 

Luigi Nono / Juri Petrowitsch Ljubimow: Al gran sole carico d’amore. Azione scenica in due tempi (1975, Schweizer Erstaufführung) 

Produktion Theater Basel | Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung


Sonntag 15.09.2019 10:00–13:00 | Musik-Akademie Basel, Klaus Linder-Saal  

Revolutionsfrühstück 

Das erklärte Ziel von Luigi Nono war es, mit seinen Werken «das Ohr aufzuwecken, die Augen, das menschliche Denken». Im Rahmen des Revolutionsfrühstücks werden Aspekte des Schaffens Luigi Nonos in Ton, Bild und Wort beleuchtet. Angela Ida De Benedictis und Veniero Rizzardi, die zusammen die Nonos Schriften in einer kritischen Ausgabe herausgebracht haben, sprechen über Al gran sole carico d’amore aus historischer Perspektive. Weitere Gäste widmen sich den Herausforderungen des Musiktheater heute und in der Zukunft.  

Eintritt frei 

Luigi Nono: Für Paul Dessau für Tonband (1974)
Luigi Nono: Omaggio a Emilio Vedova für Tonband (1960) 
Luigi Nono: Ricorda cosa ti hanno fatto in Auschwitz (1966)

Rahmenprogramm Al gran sole carico d’amore – Eine Zusammenarbeit von ZeitRäume Basel, Paul Sacher Stiftung, Hochschule für Musik FHNW/Musik-Akademie Basel und Theater Basel


Montag 16.09.2019 18:30-19:45 | Kollegienhaus Universität Basel  

Auf zum Kampf – Die Revolutionsoper Al gran sole carico d’amore von Luigi Nono 

Die Vortragsreihe Musik – innovativ, visionär, utopisch an der VHS beider Basel stellt musikalische Grenzgänger vor, deren Werke im Rahmen des Festivals ZeitRäume Basel vom 13. bis 22. September 2019 zu erleben sind. Im vierten Vortrag geht es um Luigis Nonos (1924–1990) Revolutionsoper Al gran sole carico d'amore, mit der das Theater Basel im Rahmen von ZeitRäume Basel seine Opernsaison 2019/20 eröffnet. Das spektakuläre Bekenntniswerk nimmt Bezug auf die Pariser Commune von 1871, die Russische Revolution von 1905, den Streik der Fiat-Arbeiter und die Kubanische Revolution in den 1950er Jahren, den Vietnamkrieg in den 1960er sowie Salvador Allende in Chile in den 1970er Jahren. Im Mittelpunkt der vermutlich einzigen Revolutionsoper des 20. Jahrhunderts stehen starke Frauenfiguren, «die Kontinuität der weiblichen Präsenz im Leben, im Kampf, in der Liebe; das Gestern, das Heute, das Morgen – übereinander gelagert, vorwegnehmend und fragmentiert» (Luigi Nono). 

Angela Ida De Benedictis (Leitung)

Abendkasse: CHF 25 | 10 (SchülerInnen und Studierende mit Ausweis) 
Kurspreis: CHF 84 | Zur Anmeldung

Musik – innovativ, visionär, utopisch ist eine Veranstaltungsreihe der VHS beider Basel in Kooperation mit ZeitRäume Basel 


 

zurück